Zopiclon ohne Rezept

Rezeptfreie Schlafmittel: Wie Neben- und Wechselwirkungen zur Gefahr werden können | Marktcheck SWR

Die Beschreibung:
Pro Jahr verkaufen Apotheken rund zehn Millionen rezeptfreie Schlafmittel, doch wird dabei auf die gefährlichen Neben- und Wechselwirkungen hingewiesen? Wie gefährlich oder ungefährlich sind Schlafmittel wie Hoggar Night, die es ohne Rezept in der Apotheke gibt? Wir machen eine Stichprobe!\r\n\r\nMehr Infos zur Sendung auf unsere Homepage: http://www.swr.de/marktcheck und auf unserer Facebook-Seite http://www.facebook.com/marktcheck\r\nKommentare sind willkommen – aber bitte unter Beachtung der Netiquette: http://www.swr.de/netiquette\n\n\nZehn Millionen rezeptfreie Schlafmittel geben Apotheker jedes Jahr raus. Und Verbraucher greifen gerne zu. Doch die Tabletten können gefährliche Nebenwirkungen haben. \n\nProf. Dr. Gerd Glaeske, Gesundheitswissenschaftler:\n\“All diese Mittel wirken ja auch auf das zentrale Nervensystem. Es kann zu Depressionen kommen. Es kann zu Stürzen kommen. Es kann dazu kommen, dass die kognitiven Fähigkeiten leiden, die Konzentrationsfähigkeiten geringer werden.\“ \n\nSagen Apotheker ihren Kunden das? Das wollen wir herausfinden. Mit versteckter Kamera besuchen wir stichprobenartig elf verschiedene Apotheken. \n\nApotheke 1: Medikament. Hoggar Night – der Marktführer\nWir zeigen dem Pharmazeuten Gerd Glaeske die Bilder aus der Apotheke und das Medikament. \n\nProf. Dr. Gerd Glaeske, Gesundheitswissenschaftler:\n\“Also als es dann an das Arzneimittel ging hätte ich mir gewünscht, dass man stärker auf bestehende Krankheiten, die möglicherweise bestehen oder auf andere Arzneimittel noch eingegangen wäre.\“ \n\nKonfrontiert mit unseren Recherchen ruft die Apothekenbesitzerin in der Redaktion an, und weist die Vorwürfe zurück. \n\n2. Apotheke: Homöopathisches Präparat, Hoggar Night und Orthomol Vital\nDer Preis für alle Präparate: stolze 42 Euro. \n\nProf. Dr. Gerd Glaeske, Gesundheitswissenschaftler:\n„Das sind so Gespräche, wie ich sie gar nicht mag. Da wird der Besuch in der Apotheke genutzt, um möglich viel anzubieten. Es ging ums Verkaufen. Und das ist etwas, was aus meiner Sicht, die Apotheke diskreditiert.\“ \n\nViele Ärzte meinen: Leicht verkaufte Schlafmittel sind insbesondere für ältere Patienten gefährlich. Denn ihre Leber baut die Wirkstoffe nur langsam ab. Die Folgen sieht Altersmediziner Martin Willkomm tagtäglich auf seiner Station. \n\nMartin Willkomm, Internest: \n„Die wesentlichen Probleme sind Stürze, unsicheres gehen aber auch sonstige Verletzungen, weil die Konzentration fehlt. Zum Beispiel das Überqueren der Straße kann gefährlich sein.\“\n\nNehmen Apotheken in der Beratung darauf Rücksicht? \n\nProf. Dr. Gerd Glaeske, Gesundheitswissenschaftler:\n„Gerade bei älteren Menschen muss ich fragen: Was haben Sie sonst noch für Krankheiten. Bluthochdruck, Diabetes – was auch immer.“ \n\nFazit unserer Recherchen: In Sechs von elf Apotheken bekommen wir immer wieder Hoggar Night empfohlen. Erst als wir gezielt nach Schlafmitteln anderer Hersteller gefragt haben, bekamen wir Alternativen. Nur in drei Fällen wurden uns Schlafmittel auf pflanzlicher Basis verkauft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.